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Besems (NL)
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Dinie Besems (NL)
www.diniebesems.nl

100 Ohrringe in 5 Tagen

13.08. - 19.08.2006

Schmuck kann vieles darstellen, die Bandbreite reicht von einem rein dekorativen Etwas, von Tand bis zu einem wertvollen Kunst-
objekt. Während des Workshops werden wir uns mit sämtlichen Facetten des Schmuckdesigns beschäftigen und unsere eigene Haltung zu den verschiedenen Formen untersuchen.


Jeder Teilnehmer wird 100 Ohrringe entwerfen, 20 Stück pro Tag, aus verschiedenen Werkstoffen. Ich habe den Ohrring gewählt, da bei diesem Objekt die Tragbarkeit, sprich das Gewicht in hohem Maße berücksichtigt werden muss und auch die oben angespro-
chene Frage eine besondere Rolle spielt. Da Schmuck nie unabhängig vom Körper betrachtet werden kann, werden wir uns auch mit der Präsentation der Arbeiten befassen.

Dinie Besems Arbeit steht in der Tradition niederländischen Schmuckdesigns. Sie folgt dem Anliegen, die Bedeutung von Schmuck, das Verhältnis von persönlicher Aussage und dem sozialen Wert, in Frage zu stellen und zu artikulieren. Ihre Arbeiten hinterfragen die Beziehung zwischen Person und Objekt, indem sie die doppelte Funktion von öffentlicher Kommunikation und privater Bedeutung untersucht und auch den Ort betrachtet, an dem der Dialog stattfindet.


Dinie Besems

Dinie Besems verfolgt einen unkonventionellen, konzeptuellen Ansatz: „Obwohl ich nie das Schmuckstück selber als Ausgangs-
punkt (für den Entwurf) nehme, führen meine Ideen immer zum Körper, so wie es in Bezug auf Schmuck sein sollte“ Sie nimmt die Linie als Grundlage und bezieht häufig eine numerische Methodologie mit ein, in der Formen vervielfältigt oder vergrößert werden.

Dinie Besems wurde 1966 in Oosterhout geboren and arbeitet als Schmuckdesignerin in Amsterdam. Sie hat an der Hogeschool voor de Kunsten in Arnhem und an der Gerrit Rietveld Academie in Amsterdam studiert.

Auszeichnungen: Amstelveen Art Incentive Prize, 1995; Emmy van Leersum Incentive Prize 1999.


Gastvorlesungen und Workshops: Gerrit Rietveld Academie, Amsterdam; Hogeschool voor de Kunsten, Arnhem; Hogeschool voor de Kunsten, Utrecht; Royal College of Art, London; Fachhoch-
schule Düsseldorf.

Auftragsarbeiten u.a. für die Stadt Amstelveen, Entwurf der Medaille for die Gay Games (in Kooperation mit Gonnissen und WiddershovenI) und die Amtskette für die Stadt Leerdam.


Einzelausstellungen: Everything Should Fit, Galerie Ra, Amsterdam, 1995; Kordaat Ferm Nobel Schoon, Museum Aemstelle, Amstelveen, 1996; Connie en Gerda, Galerie Ademloos, Den Haag, 1998; Hang een steen om je nek, Galerie Louise Smit, Amsterdam, 2001; Epifyt, Chapel of St Sebastian, Oude Kerk, Amsterdam, 2002. 'HIER' beurs van berlage , Amsterdam 2004, 'Epibreren' galerie binnen, Amsterdam