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Tomoko Azumi (JAP / UK)
www.tnadesignstudio.co.uk Die Luft sichtbar machen20.08. - 26.08.2006 |
Die Luft sichtbar machen = Far vedere l'aria Ein visuelles Lesebuch zu Bruno Munari. Hrsg. Claude Liechtenstein, Alfredo W. Häberli, Zürich: Lars Müller, 1995. Wie fängt man Empfindungen und teilt sie mit anderen Leuten? Wie werden Sinneseindrücke in etwas Sichtbares und Fassbares verwandelt? Die Kraft des Designs macht es möglich. Die folgenden fünf Wörter stellen fünf Stufen deines Projekts dar: Raum - in der Natur, die Boisbuchet umgibt, schaust du, gehst du, hörst du, berührst du, läufst du, schmeckst du, legst dich hin, springst in die Luft, riechst du, tauchst du ein, rollst du… Sinnesempfindung - befreie deine Sinne und entdecke, was dir die Umgebung zu bieten hat. Verbesserung - überlege, wie du die erlebten Sinneseindrücke weiterentwickeln kannst. Kreation - entwickle ein physisches Objekt, das deine Freude visuell oder taktil übersetzt. Gemeinschaft - erlebe dein Gefühl und jenes der anderen Workshop-Teilnehmer wieder durch das geschaffene Objekt. Das Endergebnis kann jede Form annehmen: ein Gegenstand, den man handhabt, eine Ausrüstung um zu spielen, Kleider, die man tragen, Raum, in dem man sein kann, eine Aufführung, um gemeinsam Zeit zu verbringen oder sogar ein Gericht, das man zusammen einnimmt. Erweitere den Horizont deines Verständnisses von Design, trage zum Workshop dasjenige bei, worin du gut bist und finde dabei etwas Neues. Tomoko AzumiTomoko Azumi wurde 1966 in Hiroshima geboren. Nach einem Studium in Umwelt-Design an der Kyoto City University of Art (Japan), besuchte sie das Royal College of Art (UK), wo sie 1995 mit einem MA in Möbeldesign abschloss. Im gleichen Jahr gründete sie in London zusammen mit Shin Azumi das Atelier AZUMI, welches auf Möbeldesign, Produkte und Bühnenbild spezialisiert war. Ihre Arbeiten sind elegant-spielerischer Natur und bewegen sich in einem Rahmen zwischen Produktdesign, Performanz und Interaktion. Entsprechend ist der Fokus auf Verwandlung der Objekte gerichtet. Der Ausgangspunkt für ihre neuen Projekte ist oft ein genaues Beobachten menschlichen Verhaltens, um herkömmliche Designs zu verbessern. Im Endeffekt geht es ihr aber auch darum, das Alltagsverhalten der Menschen auf subtilste Weise zu verändern. Sie lehrt uns, neue Interaktionsformen mit Objekten zu suchen, denn diese sollen nicht nur ästhetisch sein, sondern ihre Schönheit auch durch eine hohe Funktionalität offenbaren.
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