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LABics (IT)
 LABics (IT)
www.labics.it

Jeder Ort birgt in sich die Matrix seiner eigenen Transformation

27.08. - 02.09.2006
Inspiriert vom äußeren Rahmen, den Boisbuchet bietet, soll dieser Workshop die Beziehung zwischen natürlichem Kontext und künstlicher Verwandlung ermitteln.

Ausgangspunkt ist die Idee, dass jeder Ort in sich die Matrix seiner eigenen Transformation birgt: Die Umgebung, die Landschaft ist nicht neutral. Sie bleibt das Subjekt der Verwandlung, indem sie sich dieser nicht unterzieht, sondern selbst zum "Ort" wird.
Durch diese Gedanken und die Erkundung von Boisbuchet angeregt, wird die Aufgabestellung lauten, einen neuen "Ort" zu erschaffen, einen Unterschlupf, einen kleinen Pavillon, Synthese von Natürlichem und Künstlichem.

Wir verfolgen die Absicht, einen metaphorischen Ort, einen Raum, ein Organismus zu erschaffen, das in sich die Begrenzungen von innen und außen, öffentlich und privat darstellt.
Ziel ist nicht der Entwurf eines physischen Innenraumes, sondern die Kreation eines Raumes, der sowohl als Innen- als auch als Außenraum erlebt werden kann, durchlässig und zum Wohnen bestimmt.

 LABics

LABics Architektur wurde in Rom im Jahr 2002 von Maria Claudia Clemente, Francesco Isidori und Marco Sardella (seit 2005 nicht mehr dabei) gegründet. Die drei kannten sich schon aufgrund ihrer Zusammenarbeit bei Nemesis Architekten (1997-2002).


Ausgeführte Bauten sind z.B. ein neuer Gehweg fürs trojanische Forum, „Podere 43“, eine umgebaute und erweiterte Privatresi-
denz, die Obika-Mozzarella Bar oder der Hauptsitz von Italpromo & Libardi, mit welchem LABics den Architekturpreis Archés 2004 gewonnen hat. Mit dem Wettbewerbsprojekt „Mulini-Tal“, ein Rekultivierungsplan in einem Seitental bei Amalfi, haben sie den Holcim-Preis 2005 für nachhaltige Bauten gewonnen.


Zurzeit arbeitet LABics hauptsächlich am Masterplan für eine Wohnsiedlung in Tirana, an der Fertigstellung der Fakultät für Medizin in Rozzano (Mailand) und an der zweiten Phase eines internationalen Designwettbewerbs für die Renovation der Ecole Française in Rom.

Beide Partner sind im Bereich Lehre und Forschung an der Universität Rom „La Sapienza“ tätig. Maria Claudia Clemente ist Professorin für Industriedesign, Francesco Isidori hat abwech-
selnd die Fächer Architekturplanung und Industriedesign unterrichtet.


Ihre Arbeit wurde in zahlreichen Publikationen besprochen. Seit 2003 war LABics an verschiedenen Ausstellungen vertreten.