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Front (SE)
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www.frontdesign.se

Story of things

12.08. - 18.08.2007

 

25 tables freshly arrived from IKEA warehouses are awaiting in the barn to be radically transformed. Arranged next to each other, they seem to look like one single large surface reflecting the pale light falling from the windows.

 

Participants are each given a table and the freedom to do whatever their imagination will lead them to do with it, as long as it stays a table. "The tables you create shall reflect on what meanings table can have and the social understanding of what a table can be." states the workshop brief given by Anna Lindgren and Sofia Lagerkvist, the designers from Front. The wood can be disposed of in all sorts of ways leaving to the students many possibilities.

 

At the end of the workshop, the barn, which had been a working space for a week, now almost looks like a conceptual restaurant displaying about 18 different ways of having dinner. Tables for 2, 6 or 20, to eat and drink, standing, seating, sleeping, at 5 meters from each other or at a different level, the result is completely versatile and of the 25 mass-manufactured tables we can't see a trace. 


 Front

Das Designstudio Front wurde 2003 von den schwedischen Designerinnen Sofia Lagerkvist, Charlotte von der Lancken, Anna Lindgren und Katja Sävström gegründet. Viele ihrer Arbeiten erzählen eine Geschichte – über den Designprozess, über die Konventionen eines Produkts, über ungewöhnliche Materialien oder über Veränderungen, die ein Gegenstand durch Gebrauch oder Umgebungswechsel erfährt. Ihre Karriere begannen sie mit dem Projekt „Design by“, das die konventionelle Rolle des Designers als „Erschaffer“ in Frage stellt, indem zufällige Faktoren das Endprodukt bestimmen. „Design by animals“ (2003) ist eine Möbelkollektion, die in „Zusammenarbeit“ mit Tieren entstanden ist, die „Awakening Lamp“ (2004) reagiert auf Bewegungen und „wacht“ aus scheinbarem Schlaf auf. Der „Melting Table“ (2005) wird durch sein eigenes Gewicht verformt bis er nach ein paar Monaten endgültig zusammenbricht. Für die Kunsthalle Tensta in Stockholm hat Front 2004 die Inneneinrichtung entworfen. Inspiriert von der Erkenntnis, dass die meisten Objekte zeitlichen Veränderungen unterliegen, setzten sie Pflanzen ins Café, die jedes Jahr 7 Meter wachsen und so den Innenraum in kurzer Zeit verändern. Der graue Boden wird an vielfach begangenen Stellen langsam abgetragen um goldene Pfade sichtbar werden zu lassen. Eine ihrer letzten Arbeiten ist eine Serie von Produkten, die nur in einem Computerspiel existieren. Front haben ihre Arbeiten an vielen Ausstellungen und Messen präsentiert.