Die Domaine de Boisbuchet ist ein Landgut im Südwesten Frankreichs an der Grenze der Charente zum Limousin. Das Areal umfasst ca. 150 Hektar – mit historischen und neuen Gebäuden, Gärten, Wiesen, Feldern, Wäldern und einem Bade- und Angelsee. Im Süden wird das Gelände durch den Fluss Vienne begrenzt. Etwa 20 km Reit- und Wanderwege sind erschlossen. Das nächste Dorf Lessac ist 2,5 km entfernt.
Die historischen Bauten - Schloss, Dependance, Hof, Stallungen und Mühle – entstanden um 1860. Im Rahmen des Workshop-Programms wurden in den letzten Jahren einige experimentelle Bauten errichtet, die im reizvollen Kontrast zu den traditionellen Gebäuden stehen: drei Bambus-Häuser des Kolumbianers Simon Velez und ein Garten-Pavillon aus einer Holz- und Kartonkonstruktion vom Japaner Shigeru Ban. Beide Architekten vertraten ihre Länder mit Bauten auf der Expo 2000.
Die Ruhe und Freiheit, die die Natur bietet, machen den besonderen Reiz Boisbuchets aus. Bereits im 19. Jahrhundert wurde auf Boisbuchet ein Landschaftspark mit zahlreichen, oft seltenen Pflanzenarten angelegt. Nahtlos geht er in die hügeligen Wälder und Wiesen über, auf denen Pferde, Esel und Schafe weiden. Das Gut wird heute nach ökologischen Richtlinien betrieben und die Verpflegung von Menschen und Tieren erfolgt zum größten Teil aus eigenen Ressourcen.